"Durch das Sitzen in der Stille...

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»Durch das Sitzen in der Stille, und mag es noch so unwahrscheinlich erscheinen, werden alte Verkrustungen aufgelöst und unser Blick für das Leben geöffnet. Dieser Prozess ist nicht immer ganz einfach, denn Verletzungen und Ängste, Emotionen und der unendliche Gedankenwirrwarr steigen in uns auf und werden uns bewusst.  Durch die ruhige Haltung bekommen wir jedoch Halt und auch die Würde, allem ins Gesicht zu schauen, uns selbst anzuschauen und uns radikal in unserem Sosein zu akzeptieren. Die Achtsamkeit besteht daher in der Wachheit und Präsenz für den Augenblick. Diese Übung findet nie ein Ende. Sie ist eine Lebenshaltung.«
Doris Zölls, in “Zen im 21. Jahrhundert” 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bildquelle: Manfred Santer