Afghanische Frauen üben chinesische Kampfkunst.

Januar 2017:
Ohne warme Kursräume, brennende Kerzen, frische Blumen – archaischer Übungs-Alltag in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan.
20 afghanische Frauen üben sich in Wushu, der chinesischen Kampfkunst. Der Begriff Wushu kennzeichnet die Vielfalt der traditionellen chinesischen Kampfkünste. Auch das bei uns im Übungszentrum gelehrte Tai Chi Chuan gehört dazu. Neben einer ausgeprägten Körperbeherrschung spielen religiöse, philosophische und meditative Aspekte eine Rolle. Ziel ist, neben einer ausgeprägten Körperbeherrschung, die Kultivierung von Körper und Geist und die Weiterentwicklung des eigenen Charakters.

 

Seema Azimi (vorne) unterrichtet die afghanischen Frauen in den Techniken und Strategien des Wushu auf einem verschneiten Hügel oberhalb von Kabul.  Es sind die Mitglieder der ersten weiblichen Gruppe in Afghanistan, die Wushu im Shaolin Wushu Club in Kabul lernen. Die Schülerinnen bereiten sich darauf vor, die afghanische Frauen-Shaolin-Mannschaft eines Tages bei der Shaolin-Weltmeisterschaft in China zu vertreten. In ihren afghanischen Lebensumständen nutzen die Frauen die Kenntnisse der Kampfkünste ebenfalls als Selbstverteidigungstechnik.

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Quelle: http://german.xinhuanet.com/2017-01/20/c_135998428_3.htm